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Jahresbericht 2025 Lobby4kids – Kinderlobby

Das Jahr 2025 steht für zwei markante Ereignisse: Lobby4kids feiert sein (offizielles )

20 Jahr Jubiläum. Und die Regierung fährt (auch nach der Wienwahl) einen

rigorosen Sparkurs, der vor allem die trifft, die es niemals treffen sollte:

Randgruppen, alleinerziehende, Familien von Kindern mit Behinderungen,

Obdachlose u.v.m. Ein herausforderndes Jahr für Lobby4kids!

Der Jänner hat es gleich in sich: Die Kinderliga startet mir ihrer Klausur zum

Jahresthema soziale Gerechtigkeit. Die neue Menschenrechtsallianz formiert sich,

I. Promussas ist von Anfang an dabei. Einige auch bei der Kinderlobby sehr aktiven

Mitglieder arbeiten nun auch aktiv bei #besserbehandelt mit. Stella Promussas hat

im Dezember 24 noch eine online Interview zum Thema Sondenträgerin gegeben,

das nun online erscheint, ein Interview mit I. Promussas erscheint in der Tiroler

Tageszeitung zum Thema „Pflege“. Der Pflegeroundtable (PRT) bleibt aktiv. I.

Promussas nimmt an einem Webinar der Österreichischen Plattform für

Personalisierte Medizin (ÖPPM) teil (KI und PerMed) und schreibt ihrerseits einen

Bericht über ihre für diese Plattform getätigten Patient:inneninterviews. Die Alles

Clara Konferenz beschäftigt sich mit dem Thema Naturkatastrophen und (zu)

Pflegenden Angehörigen. I. Promussas ist online Referentin bei Kongress „Zukunft

der Kinder“. Die ÖVP Politikerin Silvia Janoch besucht Lobby4kids. I. Promussas

nimmt einen Polit- Termin zusammen mit der Initiative Ferienbetreuung bei NEOS

Politikerin Fiona Fiedler wahr. Nach der jährlichen Teilnahme an der Patient View

gibt es Ende Jänner noch eine Interview mit dem Team von „wirkt“ ( mental health)

und ein Pro Rare Webinar zum Thema Orphan Diseases.

Der Rare Disease Monat Februar bringt wieder eine n berührende Stunde in der

Schule Kalvarienberggasse zum Thema Inklusion, eine Kooperation mit dem

deutschen Hydrocephalus Verein Miethke, eine Unterstützung der Diplomarbeit

Schwangerschaft und Diagnose“ und eine Teilnahme am immer netten

Paulinenplausch“ des Vereins Nestwärme. Am Ende gibt es ein Rare Disease

Zoom mit Congenital Hyperinsulinism International (CHI int.) und ein Symposium

dieser Org. in Lissabon mit CHI CRN (Collaborative Research Network).

Die Kinderliga stellt im März Ihr Frühstücksformat unter das Thema

Kinderschutzkonzepte. I. Promussas wird von den Daughters of Penelope zu

einem Brustkrebs Panel eingeladen. Die Kompetenzstelle Inklusion, an deren

Implementierung Promussas mitgearbeitet hat, lädt zu einem Follow up ins Rathaus.

Besserbehandelt feiert seine Erfolg, dass tatsächlich 12 Punkte unserer

Forderungen ins Regierungsprogramm übernommen wurden. Der PRT freut sich

über eine Aufrollung der School Health Nurse. Enthindert und Lobby4kids geben

ein gemeinsames Webinar zum Thema „Transition“. Vorstandsmitglied N. Kopf hat

einen Termin bei Behindertenanwältin Steger, I. Promussas bearbeitet wieder einmal

Papiere des United Periodic Review (UPR) der Liga für Menschenrechte. Die

Kinder-Jugendanwaltschaft (KiJA) bespricht den „Zugang zum Recht“.Im April nimmt N. Kopf am Format der Jugendhilfe JuQuest und A. Huck an einem

Bildungstreff der NEOS teil. I. Promussas nimmt einen Podcast für Unterstützte

Kommunikation (UK) auf. Kiki Fröhlich veranstaltet wieder ihren beliebten

KinderNetzTreff, I. Promussas ein Wiener CHI Treffen. Die Aktionen „Stopp

Scanning me“ von European Digital Rights (EDRi) sowie Kunstbeschenkt von M.

Nedelko werden ebenso unterstützt wie die Vernetzung zwischen KiB, Lobby4kids

und der Kinderliga, um ausländische Fragen zur Transition zu klären. Ein weiterer

Video Podcast mit I. Promussas und der Autismus Welt wird gedreht. Im April

beschäftigt uns vor allem eine Aussendung der Stadt Wien zu heilpädagogischen

Gruppen, die einigermaßen irritiert.

Im Mai stößt Gerti Riegler mit ihrer bundesweiten Elterninitiative zu uns, nachdem

wir virtuell schon länger verbunden sind. Die Initiative ist äußerst aktiv und fordert die

Anhebung des Quotendeckels für den SPF für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf.

Das führt im selben Monat noch zu einem gemeinsamen Zoom mit Fiona Fiedler,

die immer sehr interessiert ist an unseren Themen I. Promussas nimmt an der Family

Conference von CHI int. in Kopenhagen teil. DieAntworten der Stadt Wien auf

unsere und weiterer Orgs dringende Anfrage nach deren Aussendung im Vormonat

befriedigen nicht wirklich. – I. Promussas kann über Vize A. Ragg-Lechner einer

Young Carerin die Möglichkeit geben, ihre Geschichte in „Datum“ zu erzählen – ein

Befreiungsschlag für sie. Weiteres Highlight ist der eintägige Ideation Workshop bei

„wirkt“ für mental health Angebote für Bezugspersonen von KiJu mit psychischen

Erkrankungen, in dessen Vorfeld Promussas schon als Expertin interviewt wurde.

„Frei Spiel“ der Caritas kommt ins Lobby-Boot, Auxilium infantilis vertieft seine

Zusammenarbeit mit uns. Die SHN nimmt an Fahrt auf. Der Behindertenrat redet

über die „Baustelle Inklusion“.

Im Juni formiert sich die neue Menschenrechtsallianz (MRA). Promussas ist von

Anfang an dabei. Beim Kinderliga Forum wird C. Culen als Geschäftsführung

verabschiedet, A. Heumader-Rainer als neue willkommen geheißen. Promussas

hostet AGs ebendort. Erstmals wird weltweit der Tag des CHI begangen, Promussas

sen. und jun. kreieren Beiträge auf social media. Ebenso nehmen beide mit

Interviews an der sog. Light Cure Studie für diese Erkrankung teil und gratulieren

dem BKKÖ in einer Festschrift. Die Kinderlobby schreibt parlamentarische

Stellungnahmen zu den Orientierungsklassen für den Verein “Afya“, und Briefe an

die ukrainische Botschaft gegen die vorzeitige Rückführung von Kindern ins

Kriegsgebiet. Außerdem werden Gesetze gesammelt für eine Initiative von Dr. L., die

gegen eine Teilhabe von Kindern sprechen. Als patient advisor bei der EMA

bekommt Promussas auch Anfragen von Betroffenen. Als Pharmazeutin wird sie von

Partnerin „Open Science“ zu einem Text über Heilpflanzen hinzugezogen.

Außerdem im Juni: Paulinenplausch, PRT, besserbehandelt und dessen

Fragebögen an die Mitglieder.

Trotz Urlaubs gibt es auch im Juli genug zu tun: Der UPR hat eine Pressekonferenz

am 14. Die Elterninitiative nimmt 2 Polittermine wahr. M. Fischer stößt mit

Burgenlands vergessene Kinder“ zu uns. Und allein am 31. gibt es drei onlineTermine für Promussas: F. Steigmann vom Behindertenrat zur Kompetenzstelle

Inklusion, ein Interview mit Herbsthofer zu Patient:innenentscheidungen und das

PKM Jour fixe. Im Sommermonat August schaut es nicht anders aus: Die AG

Neurologic Outcomes“ von CHI CRN trifft sich online. Alles Clara fragt Promussas

als Co-Autorin für den neuen Katastrophenplan an. A. Ragg-Lechner nimmt an

einem neuen Termin für Topsy Youth der Kinderliga teil, während I. Promussas in

einer Klausur für besserbehandelt ist. Und Ende des Monats ist sie wieder am

Elterntreffen des Kongenitalen HI e.V. in Berlin.

Der September startet gewohnt aktiv mit dem Diversity Ball, abgesehen von

regelmäßigen Aktivitäten, wie PKM- , Liga- und besserbehandelt jour fixes.

Letzteres feiert sich am Heyoka Fest von Kiki Fröhlich. In der Steiermark formiert

sich der „Marsch für unsere Kinder“ für „echte Reformen“. Zeit im Bild und Ö1

bringen Interviews mit I. Promussas und C. Ruttinger zum Thema „Warten auf einen

Kindergartenplatz“. Jubiläen werden gefeiert: 20 Jahre Kinderhospiz Netz, 30

Jahre Ambu Sonnenschein, Eröffnung der PVE Fuchsthal. S. Schmid wird

unterstützt in der Gründung eines neurologischen Kompetenzcenters. Pharma-

Kollegin A. Simunek findet uns über besserbehandelt, sie sucht nicht nur eine/n

Pädiater/in für ihr PVE in Schwechat als Vermieterin, sondern mutiert in den

folgenden Monaten zu einer echten Hilfe als Protokollführerin bei besserbehandelt.

Weiters: Nestwärme Workshop für uns, Updates bei WienXtra, Sozialinfo und

EDRi, Vorstellung „Oase der Ruhe“, Vernetzung „Gemeinsam Bildung stärken“. Am

Tag der Selbsthilfe sind wir zwar nicht dabei, werden aber mit dem Verein „prisemut“

vernetzt.

Vor allem die zweite Woche im Oktober ist intensiv: Sie startet mit einer

Pressekonferenz von Alles Clara zum neuen Notfallplan für Pflegende Angehörige,

während gleichzeitig der Monitoring Ausschuss tagt. Weiter geht es mit einem

Filmgespräch im Admiral Kino mit I. Promussas als Gesprächspartnerin zum Film

Playground von Laura Wandel, zeitgleich davor noch der KinderNetzTreff. In der

Klinik Floridsdorf sind I. Promussas, G. Hintermayr von MoKi und Doris Prochaska

von Pro Rare Austria als Referentinnen zum Thema Transition am

Patient:innensicherheitstag geladen. Krone und ZiB wenden sich mit

Interviewanfragen an Promussas, die Kinderliga hat ihr Frühstück und die PKM ihr

Vorstandsmeeting. Die Menschenrechtsallianz trifft sich. Der Verein Contrast feiert

40 Jahre.

Im November begeht Lobby4kids ihr 20 Jahr-Jubiläum (offiziell als SHG- in

Wirklichkeit gibt es uns schon seit 2003 als freie Plattform) im Cape 10. Das Fest

wird zu einem fröhlichen Event für Familien und ist gut besucht. Danke nochmals

allen Helfer:innen, Akteur:innen und Sponsor:innen! Wir konnten noch einige

Getränke an Integration Wien und das Institut für Epilepsie für deren Feiern

weitergeben. Die PKM kann in der GV weitere Vorstandsmitglieder gewinnen. P.

Zehentner nimmt als UK Expertin an einem Meeting von Team Filo teil. Irene und

Stella Promussas geben der Krone ein Interview. Im Rathaus gibt es eine

Veranstaltung der KiJA zum Thema „Mit uns! – Teilhabe für Kinder undJugendliche“. MRA und UPR haben Treffen, Integration Wien feiert 30 Jahre.

Lobby4kids ist mit einem interaktiven Stand auf der Döblinger

Jugendgesundheitskonferenz vertreten. Und Ende des Monats ist Promussas

Keynote Speakerin auf einer Tagung der PH Salzburg zum Thema „Krankheit und

Schule“

.

Daher starten wir den Dezember gleich entspannt mit unserer beliebten

Weihnachtsfeier beim Griechen. Arbeit gibt es noch genug: CHI international lädt

zum online Meeting bezüglich der Datenbank HIGR (Hyperinsulinism Global

Registry), an der Promussas mitgearbeitet hat und die Forschung und Medizin zur

Verfügung steht.

Ausblick

Der Jahresbericht ist mittlerweile so dicht, dass kleinere und weniger auffällige

Tätigkeiten gar keinen Platz mehr drin finden. Mitglieder wissen trotzdem per

Protokollen Bescheid. Im Zentrum stehen Kinder mit ihren Familien – immer. Die

Zeiten werden nicht einfacher. Die Arbeit wird immer mehr. Im Jahr 2026 erwarten

uns viele Verhandlungen wegen und trotz des Sparprogramms. Gleichzeitig werden

einige Abläufe bei Lobby4kids vereinfacht und automatisiert werden – dank einer IT-

Spende, vermittelt vom Ambu Sonnenschein. Bleiben Sie uns weiter gewogen, wir

danken dafür!

Dr. Irene Promussas, Obfrau von Lobby4kids - Kinderlobby

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